Social Recruiting für Auszubildende: Perspektive Media im ARD Mittagsmagazin

Wie erreichen Unternehmen heute junge Menschen für eine Ausbildung? Genau darum ging es im ARD Mittagsmagazin. Mirko Heyn, Geschäftsführer von Perspektive Media, sprach dort über Erfahrungen aus zahlreichen Social-Recruiting-Projekten und darüber, warum erfolgreiches Ausbildungsmarketing heute mehr braucht als eine klassische Stellenanzeige.

Deutschlandweit sind viele Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig hat sich verändert, wie junge Menschen nach potenziellen Arbeitgebern suchen und wie sie sich über Unternehmen informieren.

Im Beitrag des ARD Mittagsmagazins wurde die Dimension deutlich: Zum Zeitpunkt der Ausstrahlung waren deutschlandweit rund 162.000 Ausbildungsstellen offen.

Für Unternehmen stellt sich deshalb nicht mehr nur die Frage: Wo veröffentlichen wir unsere Stellenanzeigen?

Die wichtigere Frage lautet: Wie schaffen wir Aufmerksamkeit und Vertrauen bei jungen Menschen?

Junge Menschen wollen Unternehmen kennenlernen

Eine zentrale Erfahrung aus unseren Social-Recruiting- und Employer-Branding-Projekten: Junge Menschen möchten heute nicht nur wissen, welche Ausbildungsstelle angeboten wird.

Sie wollen verstehen, wer hinter einem Unternehmen steckt, wie dort gearbeitet wird und ob sie sich selbst in diesem Umfeld sehen können.

Genau darüber sprach Mirko Heyn im ARD Mittagsmagazin. Sein Punkt: Während es früher häufig ausreichte, eine Stellenanzeige zu veröffentlichen, suchen Auszubildende heute selbst nach Unternehmen und möchten potenzielle Arbeitgeber kennenlernen. Social Media bietet dafür einen direkten Zugang.

Dabei geht es um ganz konkrete Fragen:

Wer arbeitet dort? Wie sieht der Arbeitsalltag aus? Welche Menschen könnten meine Kolleginnen und Kollegen werden? Und: Passe ich in dieses Team?

Nicht TikTok gewinnt Auszubildende – gute Unternehmen tun es

Viele Unternehmen konzentrieren sich beim Ausbildungsmarketing zunächst auf die Wahl der richtigen Plattform: TikTok, Instagram, YouTube oder vielleicht doch LinkedIn?

Aus unserer Sicht greift diese Frage zu kurz.

Nicht TikTok oder Meta gewinnen Auszubildende. Gute Unternehmen gewinnen Auszubildende. Social Media macht diese Unternehmen sichtbar.

Die Plattform ist ein Werkzeug. Entscheidend sind das Unternehmen, seine Arbeitgebermarke und die Geschichten, die es erzählen kann.

Authentische Einblicke in Teams, Ausbildungsberufe und Arbeitsplätze können jungen Menschen ein Gefühl dafür vermitteln, was sie tatsächlich erwartet. Social Recruiting funktioniert deshalb besonders gut, wenn Unternehmen nicht versuchen, klassische Stellenanzeigen einfach in Social Media zu übertragen, sondern bereit sind, ihre Arbeitswelt wirklich zu zeigen.

Hamburg Airport, Haspa und Getriebebau NORD zeigen, wie es geht

Besonders schön war für uns, dass der ARD-Beitrag auch konkrete Beispiele für modernes Ausbildungsmarketing zeigte – darunter Hamburg Airport, die Hamburger Sparkasse (Haspa) und Getriebebau NORD.

Beim Hamburg Airport wird beispielsweise mit humorvollem, aufmerksamkeitsstarkem Content gearbeitet und gleichzeitig ein authentischer Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Im Beitrag erzählt eine Auszubildende selbst, dass sie über Social Media auf den Hamburg Airport als Ausbildungsbetrieb aufmerksam wurde und anschließend auf der Website nach den angebotenen Ausbildungsberufen gesucht hat.

Das zeigt sehr gut, welche Rolle Social Media im Recruiting spielen kann:

Aus Sichtbarkeit entsteht Interesse. Aus Interesse entsteht die Beschäftigung mit einem Arbeitgeber. Und daraus kann schließlich eine Bewerbung entstehen.

Vom Employer Branding zum Social Recruiting

Für uns bei Perspektive Media gehören Employer Branding, Content und Social Recruiting deshalb unmittelbar zusammen.

Eine Arbeitgebermarke schafft die Grundlage. Authentischer Content macht sie sichtbar und erlebbar. Social Media bringt diesen Content zu den relevanten Zielgruppen. Und Performance Marketing sowie einfache digitale Bewerbungswege können dafür sorgen, dass aus Aufmerksamkeit konkrete Bewerbungen entstehen.

Unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt dabei immer wieder: Unternehmen müssen den Mut haben, sich authentisch zu zeigen – mit echten Menschen, echten Arbeitswelten und einer Kommunikation, die zur jeweiligen Zielgruppe passt.

Unser Ansatz lässt sich deshalb auf drei Schritte reduzieren:

Strategie schafft eine klare Arbeitgeberpositionierung. Content macht sie erlebbar. Performance bringt sie zu den richtigen Menschen.

Perspektive Media im ARD Mittagsmagazin

Dass wir unsere Erfahrungen aus Social Recruiting und Ausbildungsmarketing im ARD Mittagsmagazin teilen durften, hat uns besonders gefreut.

Der Beitrag zeigt gleichzeitig, wie stark sich Recruiting verändert hat. Unternehmen konkurrieren heute nicht nur mit anderen Arbeitgebern um Bewerberinnen und Bewerber. Sie konkurrieren auch um Aufmerksamkeit.

Wer junge Menschen erreichen möchte, muss deshalb dort sichtbar werden, wo diese sich informieren – und ihnen einen authentischen Grund geben, sich näher mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen.

Social Media ersetzt dabei keinen guten Arbeitgeber. Aber es kann dafür sorgen, dass ein guter Arbeitgeber überhaupt entdeckt wird.

Ausbildungsmarketing, das nicht bei Reichweite aufhört

Genau darin sehen wir bei Perspektive Media unsere Aufgabe als Creative Growth Partner.

Wir verbinden Employer Branding, Social Recruiting, Content und Performance Marketing, damit Unternehmen nicht nur Reichweite erzielen, sondern die richtigen Menschen erreichen und für sich gewinnen.

Von der strategischen Positionierung über Foto-, Video- und Social-Media-Content bis zur Ausspielung und Optimierung von Recruiting-Kampagnen denken wir Arbeitgeberkommunikation und Bewerbergewinnung gemeinsam.

Denn am Ende geht es nicht darum, einfach auf TikTok oder Instagram präsent zu sein.

Es geht darum, als Arbeitgeber sichtbar, relevant und erlebbar zu werden.

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