„Auf einen Tomatensaft mit …“: Perspektive Media entwickelt mit Hamburg Airport den ersten deutschen Flughafen-Podcast

Wie können Unternehmen komplexe Themen persönlicher erzählen und Menschen über einen längeren Zeitraum erreichen? Gemeinsam mit Hamburg Airport entwickelte Perspektive Media mit „Auf einen Tomatensaft mit …“ den ersten Podcast eines deutschen Flughafens. Bereits 2020 diskutierte Geschäftsführer Mirko Heyn auf der Social Media Week Hamburg darüber, was erfolgreiche Corporate Podcasts ausmacht – und warum Strategie, relevante Inhalte und Distribution wichtiger sind als die Technik allein.

Podcasts bieten Unternehmen etwas, das in der schnellen Social-Media-Kommunikation zunehmend wertvoll ist: Zeit für Geschichten, Menschen und Themen.

Genau dieses Potenzial haben Hamburg Airport und Perspektive Media früh erkannt. Am 11. Februar 2020 veröffentlichte Hamburg Airport die erste Folge von „Auf einen Tomatensaft mit …“ und war damit nach eigenen Angaben der erste deutsche Flughafen mit einem eigenen Podcast-Format.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die am Flughafen arbeiten, ihn häufig besuchen oder eng mit den Themen Reisen, Flughafen und Luftfahrt verbunden sind. Jede Folge bringt einen neuen Gast, ein neues Thema und persönliche Einblicke in eine Welt, die Passagiere normalerweise nur teilweise erleben.

Vom Flughafen zum eigenen Corporate Podcast

Perspektive Media begleitet Hamburg Airport seit vielen Jahren in der Content-Kommunikation. Im Zuge dieser Zusammenarbeit wurde auch das Podcast-Format gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Die Idee: Die zahlreichen Geschichten rund um einen internationalen Flughafen brauchen teilweise mehr Raum, als ein Social-Media-Post oder ein kurzer Film bieten kann.

Mitarbeitende erzählen aus ihrem Arbeitsalltag, Expert:innen sprechen über Entwicklungen in der Luftfahrt und Gäste geben persönliche Einblicke rund um Reisen und Flughafen. Die Folgen wurden als rund 30-minütige Gespräche konzipiert und durch wiederkehrende spielerische Elemente ergänzt.

So entstand ein Format, das Information und Unterhaltung verbindet und gleichzeitig sehr nah an den Menschen des Flughafens bleibt.

Perspektive-Media-Geschäftsführer Mirko Heyn beschrieb bereits damals, dass Perspektive Media Hamburg Airport seit Jahren mit Content unterstützt und zum Zeitpunkt des Panels intensiv am Thema Podcast arbeitete.

Erst die Strategie, dann das Mikrofon

Eine zentrale Erkenntnis aus der Entwicklung des Formats gilt bis heute: Ein Unternehmen sollte keinen Podcast produzieren, nur weil Podcasts gerade gefragt sind.

Am Anfang müssen andere Fragen stehen:

Warum wollen wir einen Podcast machen? Wen möchten wir erreichen? Welche Geschichten können wir erzählen? Und bietet das Format für diese Inhalte tatsächlich einen Mehrwert?

Genau diesen Ansatz erläuterte Mirko Heyn auch auf der Social Media Week Hamburg. Bevor Perspektive Media mit Kund:innen einen Podcast entwickelt, wird zunächst geklärt, welche Zielgruppe erreicht und welche Inhalte transportiert werden sollen.

Der Hamburg Airport bietet dafür besonders gute Voraussetzungen: Hinter dem sichtbaren Flugbetrieb arbeiten zahlreiche Menschen in unterschiedlichsten Funktionen, hinzu kommen Themen rund um Reisen, Umwelt, Luftfahrt und Mobilität.

Der Podcast macht aus diesen Themen Geschichten und gibt den Menschen dahinter eine Bühne.

Podcast als Teil eines Content-Ökosystems

Mit der Veröffentlichung einer Podcast-Folge ist die Arbeit allerdings nicht beendet.

Ein Corporate Podcast entfaltet seine Wirkung besonders dann, wenn er mit anderen Kommunikationskanälen zusammengedacht wird. Website, Social Media, interne Kommunikation und weitere Touchpoints können dafür sorgen, dass aus einer einzelnen Folge deutlich mehr Reichweite und Content entsteht.

Auch beim Hamburg Airport wurde die Distribution deshalb von Beginn an mitgedacht. Der Podcast wurde über die eigene Website sowie gängige Podcast-Plattformen ausgespielt. Gleichzeitig konnten die Social-Media-Kanäle des Airports genutzt werden, um neue Folgen, Gäste und Geschichten bekannt zu machen.

Auf der Social Media Week wurde genau dieser Punkt intensiv diskutiert: Podcasts müssen aktiv über bestehende Kanäle verbreitet und in die gesamte Kommunikation integriert werden.

Für Perspektive Media ist daraus bis heute ein zentraler Grundsatz entstanden:

Wir denken nicht in einzelnen Content Pieces, sondern in Content-Systemen.

Von Corporate Podcast zu Video-Podcast

Heute lässt sich dieser Gedanke noch deutlich weiterführen.

Aus einem guten Podcast-Gespräch kann nicht nur eine Audiofolge entstehen. Eine Produktion kann gleichzeitig Ausgangspunkt für einen Video-Podcast, YouTube-Content, LinkedIn-Videos, Reels, Shorts, Social-Media-Clips, Zitate, Artikel und Inhalte für die interne Kommunikation sein.

Damit entwickelt sich der Podcast vom einzelnen Medienformat zu einem Content Hub.

Gerade für Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Themen oder vielen internen Expert:innen ist das interessant: Ein einziges ausführliches Gespräch kann die Grundlage für zahlreiche zielgruppenspezifische Inhalte bilden.

Perspektive Media verbindet deshalb heute Strategie, Konzeption, Redaktion, Produktion, Postproduktion und Content-Verlängerung miteinander.

Gute Podcast-Produktion ist mehr als gute Technik

Die technische Einstiegshürde für Podcasts ist vergleichsweise gering. Die Qualität eines Corporate Podcasts entscheidet sich aber an anderer Stelle.

Welche Gäste passen zum Format? Welche Themen sind wirklich relevant? Wie wird ein Gespräch vorbereitet? Welche Rolle übernimmt der Host? Wie entsteht eine wiedererkennbare Dramaturgie? Und wie wird aus der fertigen Folge anschließend Reichweite?

Auch im damaligen Panel wurde deutlich, dass Recherche, Gästeauswahl, Schnitt und Vermarktung einen erheblichen Teil der eigentlichen Arbeit ausmachen.

Genau hier kann eine Agentur Unternehmen entlasten: nicht nur bei Mikrofonen, Aufnahme und Schnitt, sondern beim Aufbau eines Formats, das langfristig funktioniert.

Podcast-Expertise auf der Social Media Week Hamburg

Kurz nach dem Start des Hamburg-Airport-Podcasts diskutierte Mirko Heyn auf der Social Media Week Hamburg gemeinsam mit Vertreter:innen von Hamburg Airport und TÜV NORD sowie etablierten Podcast-Hosts über die Entwicklung des Mediums.

Im Mittelpunkt standen Fragen, die Unternehmen bis heute beschäftigen: Wie startet man einen Corporate Podcast? Welche Themen funktionieren? Wie wichtig sind Gäste und Moderation? Wie viel Technik braucht es wirklich? Und wie schafft man es, dass der Podcast anschließend auch gehört wird?

Dass Perspektive Media dort als Agenturperspektive vertreten war, zeigt auch, wie früh Podcasting Bestandteil unserer Arbeit mit Unternehmenscontent geworden ist.

Corporate Podcasts, die nicht bei der Aufnahme aufhören

Der gemeinsame Podcast mit Hamburg Airport zeigt, was entstehen kann, wenn Strategie, Geschichten, Produktion und Distribution zusammengedacht werden.

Aus einer Idee entstand nicht einfach ein weiteres Audioformat, sondern der erste Podcast eines deutschen Flughafens – mit echten Menschen, wiedererkennbarem Konzept und einer klaren Verbindung zur Marke Hamburg Airport.

Genau darin sehen wir bei Perspektive Media unsere Aufgabe als Creative Growth Partner: Wir entwickeln Content-Formate nicht aus dem Medium heraus, sondern aus der Frage, was ein Unternehmen erzählen möchte und welche Menschen es damit erreichen will.

Heute denken wir Corporate Podcasts dabei konsequent weiter – als Audioformat, Video-Podcast und Ausgangspunkt für skalierbaren Content über Social Media, Website, YouTube und weitere digitale Touchpoints.

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